Archiv für 'Veranstaltungen'
Zum Vergessen zu wertvoll
Nachdem sich die Badischen Neuesten Nachrichten gemeinsam mit den beiden prominenten Verlagen Reclam und Carus für den Erhalt und die Pflege der Volkslieder engagieren, ist es an der Zeit, diese auch hörbar erklingen zu lassen.
In Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Bruchsal plant die BürgerAkademie deshalb ein außergewöhnliches Projekt und veranstaltet unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Johann J. Beichel für alle Singbegeisterten, die ebenso daran interessiert sind, den großen Schatz der Volkslieder zu heben und neues Interesse dafür zu wecken, am 17. November 2011, 19 Uhr im Ehrenbergsaal des Bürgerzentrums Bruchsal ein Volksliedersingen unter dem Titel “Es tönen die Lieder…”. Befreit vom belasteten Heimatbegriff aus der unseligen deutschen Geschichte soll eine Auswahl der beliebtesten Melodien vor dem Vergessen bewahrt werden. Die Veranstalter hoffen sehr darauf, dass es auch jüngeren Familien ein Anliegen sein wird, ihren Kindern den herrlichen Schatz unserer Volkslieder, deren Melodien und Texte zu zeigen und gestaltend mitzuerleben.
Zu diesem Zweck wird die BürgerAkademie Bruchsal zusammen mit der Musik- und Kunstschule ein kleines Liederheft erstellen, das einerseits zur Vorbereitung des gemeinsamen Singens, andererseits auch zur Erinnerung und Wiederbelebung der Lieder in den Familien geeignet sein wird.
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Geschrieben am: Montag, 8. August 2011
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1000 Euro im Monat für jeden, einfach so!
Auch das Vortragsjahr 2011 beginnt traditionell mit einem prominenten Gastreferenten. Der Unternehmer und Visionär Prof. Götz W. Werner wird am Donnerstag, 03. Februar 2011, 19 Uhr im Bruchsaler Schloss zu dem umstrittenen Thema “1000 Euro für jeden” vortragen, sein Modell des bedingungslos garantierten Grundeinkommens vorstellen und über die Durchführbarkeit seiner Vision von sozialer Sicherheit sprechen.
Prof. Götz W. Werner, 66, ist Gründer und Aufsichtsrat von dm-drogerie markt GmbH, Karlsruhe.
1973 eröffnete er den ersten dm-drogerie markt in Karlsruhe. Der gute Start und eine kontinuierlich erfolgreiche Entwicklung brachten das Unternehmen zu seiner heutigen Bedeutung. Bereits 1976 wurde das Konzept nach Österreich übertragen. Von dort expandiert dm seit 1990 auch nach Ungarn, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Serbien, Bosnien, Bulgarien und in die Slowakei.
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Geschrieben am: Mittwoch, 17. November 2010
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BürgerAkademie nun schon im fünften Jahr
Auch im neuen und bereits fünften Vortragsjahr dürfen wir in unserer Auftaktveranstaltung einen prominenten Referenten begrüßen: Prof. Dr. Peter Steinbach, einer der renommiertesten Historiker, wird am Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 Uhr im Bruchsaler Schloss zu dem Thema vortragen “Wann bricht ein Staat schon mal zusammen?”.
Peter Steinbach ist Historiker und Politik-wissenschaftler. Er lehrt als Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim. Von 1968 bis 1972 studierte Peter Steinbach an der Philipps-Universität Marburg Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. Ein Jahr nach dem Staatsexamen wurde er dort im Fach Mittlere und Neuere Geschichte promoviert. Danach ging er als Assistenzprofessor an die Freie Universität Berlin, wo er sich 1979 mit einer Doppelvenia für Neuere Geschichte und Politikwissenschaft habilitierte.
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Geschrieben am: Montag, 5. April 2010
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Operieren in Afrika
Privatdozent Dr. med. Bernhard Rumstadt, neuer Chefarzt im Bereich Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal, wird in unserer nächsten Veranstaltung am Donnerstag, 05. November 2009, 19 Uhr im Bruchsaler Schloss zu dem interessanten Thema “Operieren in Afrika” vortragen und aus seinen eigenen Erfahrungen berichten.
Seit nunmehr 10 Jahren fährt Dr. Rumstadt regelmäßig nach Burkina Faso/Westafrika um dort humanitäre Hilfsaktionen durchzuführen. Neben den medizinisch-chirurgischen Hilfsaktionen werden vor Ort ein Farmprojekt, eine Schule, Patenschaften sowie Stipendien zur Weiterbildung afrikanischer Ärzte unterstützt. In dem Vortrag wird Rumstadt über sämtliche Projekte berichten.
Nähere Informationen über den Ablauf unserer Veranstaltungen, Kartenreservierung, oder eine Anfahrtsbeschreibung finden sie hier.
Geschrieben am: Sonntag, 11. Oktober 2009
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Fängt Kunst an, wo Geschmack aufhört?
In unserer Veranstaltungsreihe wird Prof. Dr. Johann Beichel am Donnerstag, 18. Juni 2009, 19 Uhr im Bruchsaler Schloss zu dem Thema vortragen: “Ist Kunst und Kitsch nur Geschmackssache? Qualität, Originalität, Popularität und “Haben-Wollen”. Beethoven und Heino, Jürgen Goertz und Auguste Rodin.”
Man kann ein Radiogerät ein-, aber auch ausschalten, in ein Konzert gehen oder nicht. Der Kunst im öffentlichen Raum hingegen kann man nicht so leicht entkommen, es sei denn, man meidet diesen Raum, was aber mobile Unfreiheit zur Folge hätte. Wenn wir uns schon mit dieser “Aufdringlichkeit der Kunst im öffentlichen Raum” abfinden müssen, dann empfiehlt es sich für alle Empfindsamen – denen es schwerlich gelingt, derartige Objekte zu ignorieren – nach den Kriterien zu fragen, die einerseits das Kunstwerk interessant machen könnten und die andererseits die politischen Entscheidungsträger veranlassten, dieses und kein anderes Werk eines ambitionierten Schöpfers zu präsentieren.
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Geschrieben am: Samstag, 30. Mai 2009
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Prominenter Philosoph spricht über Moral
Die Planungen für die Saison 2009 sind abgeschlossen und die Referenten bereits eingeladen. Der Auftakt im vierten Jahr der BürgerAkademie findet am Donnerstag, 19. März 2009 mit einem prominenten Philosophen als Gastreferenten statt: Prof. Dr. Claus Günzler aus Karlsruhe wird zu dem interessanten Thema sprechen: „Das schnelle Leben und die langsame Moral. Zur Erosion der Eigenverantwortung in der Erfolgsgesellschaft.“
Krisenzeiten führen zu Wertbe- schwörungen, so zuletzt angesichts der Finanzmarktkrise im Herbst 2008. Neue Regeln und alte Tugenden sollen weiterhelfen, Ethos und Werte haben Konjunktur. Dies weckt Hoffnungen, klammert aber aus, dass ein multimedial inszeniertes Lebensklima auch weiterhin eher das Gegenteil erzeugt: Tempo vor Gründlichkeit, Werbung vor Wahrheit, Feeling vor kritischer Prüfung – das sind die dominierenden Signale, und sie stehen nicht für Tugenden, sondern für Laster.
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Geschrieben am: Montag, 9. Februar 2009
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Ulf Merbold über die Forschung im Weltall
Ein Experte der besonderen Art, der Physiker und ehemalige Astronaut Dr. Ulf Merbold berichtet am Donnerstag, den 06. November 2008, 19 Uhr im Bruchsaler Schloss über das beeindruckende Thema “Wissenschaft im Weltraum”. Dabei sollen die Erkenntnisse und Errungenschaften in der Weltraum- forschung, deren Bedeutsamkeit und Nutzen, erläutert werden.
Ulf Merbold flog am 28. November 1983 als erster Westdeutscher ins All und war zugleich der erste Nicht-Amerikaner auf einer US-Shuttle-Mission. Bei insgesamt drei Missionen brachte es Merbold auf insgesamt 55 Tage im Weltraum. Kein deutscher Astronaut war öfter im All. Mit seinen Flügen auf den Space Shuttles “Columbia” und “Discovery” sowie der russischen Raumstation “MIR” leistete Ulf Merbold wertvolle Beiträge für die Weltraumforschung und die internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt. Seit seiner Pensionierung als Astronaut im Jahr 2004 ist er Berater bei der ESA.
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Geschrieben am: Dienstag, 28. Oktober 2008
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Kay Nehm spricht in der BürgerAkademie
Der Generalbundesanwalt a.D. Kay Nehm aus Karlsruhe wird am Donnerstag, 24. April 2008 um 19 Uhr im Bruchsaler Schloss über das brisante und hochaktuelle Thema sprechen: “Die Verfolgung des internationalen Terrorismus im Rechtsstaat”, und dabei Perspektiven der Sicherheit und Aspekte latenter Bedrohung aus erster Hand zu berichten wissen.
Der Referent Kay Nehm ist Jahrgang 1941 und gebürtiger Flensburger. 1994 trat er seinen Dienst als Generalstaatsanwalt in der Karlsruher Bundesanwaltschaft an, eine auch die Verfolgung terroristischer Straftaten umfassende verantwortungsvolle Aufgabe, die im Mai 2006 durch Eintritt in den Ruhestand endete.
Nähere Informationen über den Ablauf unserer Veranstaltungen, Kartenreservierung, oder eine Anfahrtsbeschreibung finden sie hier.
Geschrieben am: Donnerstag, 10. April 2008
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Krebsvorsorge, (k)ein Thema für Männer
Der nächste Termin unserer Vortragsreihe findet am Donnerstag, 31. Januar 2008, 19 Uhr statt. Im Bruchsaler Schloss spricht Professor Dr. med. Markus Müller, der Chefarzt der Urologie im Klinikum der Stadt Ludwigshafen über das aktuelle und Besorgnis erregende Thema „PSA-Männerängste – Wahrheiten zur Krebsvorsorge“.
Ungefähr die Hälfte aller Frauen gehen regelmäßig zur Krebsvorsorge, wohingegen aber nur etwa 15 % der Männer diese wichtige Untersuchung wahrnehmen. Warum sind Männer so zurückhaltend? Steht einer solchen Vorsorgeuntersuchung etwa das traditionelle Männerbild entgegen oder schreckt die Art und Weise der Untersuchung den Großteil der Männer ab? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen des Vortrags erörtert werden. Viele Männer kümmern sich intensiver um ihr Auto als um ihre eigene Gesundheit. Der TÜV für den Mann sollte jedoch ebenso selbstverständlich sein. Prostatakrankheiten werden meist zu spät erkannt, und das mit schwerwiegenden Folgen.
Nähere Informationen über den Ablauf unserer Veranstaltungen, Kartenreservierung, oder eine Anfahrtsbeschreibung finden sie hier.
Geschrieben am: Sonntag, 20. Januar 2008
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Studium top, beruflich Flop
Im Rahmen unserer Vortragsreihe “BürgerAkademie” findet am Donnerstag, 20. November 2007 die nächste Veranstaltung statt: Prof. Dr. Johann Beichel referiert über das Thema “Mitarbeiter, deren Wissen, Können und Wollen – Kriterien der Berufstüchtigkeit für Unternehmen und Verwaltung”.
Gar nicht selten entwickeln sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit nur mittelmäßigen Zeugnissen und Studien-abschlüssen zu tragenden Säulen des Betriebes oder der Verwaltung, während Bewerberinnen und Bewerber mit Prädikats-examen bisweilen auf der ganzen Linie enttäuschen. Examina attestieren eben nur die Berufseignung. Sie spiegeln höchstenfalls Kompetenzen wider im Rahmen der Kategorie des Berufswissens, vereinzelt auch des Könnens, mehr nicht. Wie und woran erkennen wir die Gesamtheit jener personalen Qualitäten und Defizite von Bewerbern oder Mitarbeitern, ihr Berufswissen und Können, aber auch ihr Wollen? Denn die Anstrengungsbereitschaft und das Durchhaltevermögen, die Kommunikations- und Kontaktbereit-schaft, gewinnende Ausstrahlung oder die Erfolgszuversicht, um nur einige jener besonders bedeutsamen Performanzqualitäten zu nennen, liegen als Berufstüchtigkeitsaspekte in der Regel außerhalb jener Berufseignungsdimensionen, welche von Examina erfasst und dokumentiert werden können.
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Geschrieben am: Donnerstag, 8. November 2007
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Noch mehr Straßen?
Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur stellt das Rückgrat einer prosperierenden Volkswirtschaft dar. Zielsetzung aller verkehrsplanerischen Überlegungen ist daher der Grundsatz der Sicherstellung der Mobilität bei gleichzeitigem Beachten der umweltbelange und der Verkehrssicherheit. Am Donnerstag 28. Juni 2007 wird sich Prof. Dr. Markus Stöckner der spannenden Thematik “Noch mehr Straßen? Die Zukunft moderner Mobilitätsstrategien” in seinem Vortrag in der BürgerAkademie annehmen.
Das heute zu lösende Grundproblem weicht erheblich von jenem in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ab. Man kann dies in ein Kapazitäts- und in ein Werterhaltungsproblem unterteilen. Beide zusammen gewährleisten die Grundforderung der Mobilitätssicherung und unterliegen aktuell erheblichen und auch berechtigten umweltpolitischen Anforderungen. Letztlich geht es aber in beiden Problemkreisen um die intelligente Nutzung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur.
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Geschrieben am: Montag, 18. Juni 2007
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Die “sanfte” Operation
Am Donnerstag, 26. April 2007 wird Prof. Dr. Hanshelmut Thiele, ärztlicher Direktor und chirurgischer Chefarzt der Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal, in der bereits dritten BürgerAkademie im Bruchsaler Schloss zu dem Thema vortragen: “Schlüssellochchirurgie – Kritische Bilanz nach 16 Jahren”.
Schlüssellochchirurgie ist die Chirurgie des minimalen Zugangs. Ausgehend von der ersten laparaskopischen Entfernung der Gallenblase Mitte der 80er Jahre, hat sich diese OP-Technik seit Beginn der 90er Jahre weltweit durchgesetzt und stellt eine revolutionäre Veränderung der herkömmlichen Chirurgie dar. Heutzutage können fast alle chirurgischen Standardeingriffe auf diese Art und Weise durchgeführt werden. Die Vorteile für den Patienten sind geringere postoperative Schmerzen, kürzere Hospitalisationszeit und schnellere Wiederaufnahme der beruflichen oder sonstigen Aktivitäten.
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Geschrieben am: Samstag, 14. April 2007
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